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Volksgemeinschaft

Die Volksgemeinschaft bezeichnet die Gesellschaft des dritten Reiches in Deutschland. Der Begriff entstammt aus der Vorstellung, dass ein Volk durch gemeinsame Blutsverwandschaft, Schicksal und Gedankeneinheit verbunden sei. Aus dieser Vorstellung heraus entstand auch die nationalsozialistische Vorstellung, ein Volk, nämlich das deutsche Volk, sei besser als andere Völker.

Volksgemeinschaft in der dritte Reich

Die Volksgemeinschaft bezeichnet die Gesellschaft des dritten Reiches in Deutschland.

Sozialdarwinismus

Die Vorstellung von Charles Darwin, dass sich nur die bestangepasstesten Organismen fortpflanzen können, wurde mit dem Sozialdarwinismus auf Menschen und Völker übertragen. Ursprünglich war dieser Begriff allerdings wertfrei und wurde erst durch die Nationalsozialisten in die Richtung gebracht, das deutsche Volk sei evolutionär besser als andere und habe damit eine besondere Stellung inne. Der Begriff der Volksgemeinschaft war deswegen ein zentraler Bestandteil der Rassenlehre, da dieser Verbindung zwischen den Mitgliedern eines Volkes eine hohe Bewertung beigemessen wurde. Ebenso zentral war die Annahme, dass Mitglieder der Volksgemeinschaft gute DNA hervorbrachten und andere DNA schlecht wäre. Diese “schlechte” DNA müsse man laut den Nationalsozialisten ausmerzen.

Rassenlehre

Diese Nationalsozialisten unterschieden zwischen zwei Rassen: Den Ariern und den Juden. Durch die Vorstellung, andere Rassen als die Arische hätten schlechte DNA, sollte es unterbunden werden, dass sich diese beiden Rassen mischen, damit die angeblichen schlechten Eigenschaften der anderen Rassen nicht die “gute” DNA verunreinigen. Zu diesem Zwecke hatte die Fachrichtung der Eugenik als Ziel, perfekte Menschen durch die gezielte Verpaarung von Menschen zu erschaffen. Gute Eigenschaften sollten sich verbinden und schlechte Eigenschaften von anderen Rassen (oder Völkern) ausgemerzt werden. Dazu wurden Programme geschaffen, die deutsche Männer und Frauen optimal verkuppeln sollten, damit Kinder mit hervorragender “deutscher” DNA entstanden. Andere Völker dagegen sollten vernichtet werden.

Sozialdarwinismus der NS-Zeit

Aus der Verbindung dieser verschiedenen Aspekte, die nichts mit dem, was Charles Darwin in seinem Werk “On the Origin of Species by Means of Natural Selection” dargestellt hat, zu tun hat, ist der angewandte Sozialdarwinismus in der Volksgemeinschaft. Mit Eugenik, Rassenlehre und der Vernichtung anderer Rassen sollte ein deutscher Übermensch erschaffen werden, der die Welt beherrschen sollte. Der Sozialdarwinismus in der deutschen Volksgemeinschaft war zutiefst rassistisch und menschenverachtend.