sozialdarwinismus.com

Rassenlehre

Die Rassenlehre ist ein überholter Versuch die menschliche Population in Klassen oder „Rassen“ einzuteilen. Die Theorien der Rassenlehre besagen es ist möglich die Menschen aufgrund ihres Äußerlichkeiten wie Hautfarbe oder Körperbau, teilweise aber auch wegen ihren Charaktereigenschaften, zu klassifizieren und ihnen zudem einen Rang zusprechen zu können, der ihren Status in der Gesellschaft darstellt.

Rassenlehre

Die Rassenlehre ist ein überholter Versuch die menschliche Population in Klassen oder „Rassen“ einzuteilen.

Nur minimal lässt sich die Rassenlehre mit der Rassenunterteilung in der Tier- und Pflanzenwelt vergleichen, da dort durch gezielte Züchtung eine „reinrassige“ Art erreicht werden will. Bei den Menschen ist dies jedoch nicht anwendbar, da diese eine hohe genetische Varietät aufweisen und auch ununterbrochen im Austausch zueinander stehen. Heutzutage stoßen die Vorsätze und Ideale auf starke Kritik und sind von den Wissenschaften im anthropologischen Bereich und der Biologie nicht anerkannt, da sie sich nicht auf genetische und biologische Grundlagen stützen und somit unhaltbar sind. Entstanden waren diese Vorstellungen schon in der frühen Antike der Griechen, wo Völker auf Basis ihrer Herkunft als schwächer oder stärker eingestuft wurden. Nachdem das Christentum durch die Römer, welche diese Prinzipien übernommen hatten, zur Weltreligion aufstieg, ergab sich eine Klassifikation im Bereich der Religionen als die Rassenlehre, die noch bis in die frühe Neuzeit maßgebend waren.

Die Rassenlehre war im Nationalsozialismus zur Zeit Hitlers das Zentrum der antisemitistischen Gedanken. So wurden die in Deutschland lebenden Menschen von den Nazis in verschiedene Rassen unterteilt, bei denen die „Arier“ das reine und ideale Volk darstellten, wohingegen der Jude als Ausgeburt des Teufels und Gefährdung der deutschen Rasse angesehen und behandelt wurde. Sie waren der Ansicht als „Ur-Rasse“ wären die „Arier“ aufgrund ihrer Qualität und Perfektion zu Höherem bestimmt waren. In umfangreicher Propaganda wurde den Menschen ein feindliches Bild des Juden vermittelt, sodass sich diese zum Schutze der deutschen Rasse sich von ihnen distanzierten. Schon in frühester Kindheit und später während der Schule wurde den Kindern dieses Denken durch entgegengesetzte Bilder von Deutschen und Juden in einem sogenannten Rasseatlas die Rassenlehre vermittelt und eingepflanzt. Auch setzte Hitler dem Antisemitismus neue Ausmaße als er diesen besonders durch seine Politik anstachelte. Die Nürnberger Gesetze, welche eine Eheschließung zwischen Juden und Deutschen unterband, waren nur der Anfang der später folgenden radikalen und menschenunwürdigen Vorgehensweisen.

Die Theorien des Sozialdarwinismus‘ und des Darwinismus‘ bilden einen Grundstein für die Rassenlehre. Nach dem Sozialdarwinismus gibt es im Menschen gutes und schlechtes Erbmaterial und jedes Erbgut, welches die guten gefährdet müsse ausgelöscht werden. Er beschreibt die Theorie der Auslese des Darwinismus‘ als ausschlaggebend für die Entwicklung einzelner menschlicher Gruppen.