sozialdarwinismus.com

Charles Darwin

Im englischen Shrewsbury wurde am 12.2.1809 Charles Robert Darwin geboren. Sein Großvater Erasmus war Arzt, Erfinder sowie auch Naturforscher, so war der Name Darwin der Wissenschaft bereits ein Begriff. Viele Jahre später sollten die naturwissenschaftlichen Theorien des Großvaters vom Enkel untermauert werden. 1817 verstarb Darwins Mutter und sein Vater schickte ihn daraufhin auf eine strenge Jungenschule.

 

Charles Darwin

Im englischen Shrewsbury wurde am 12.2.1809 Charles Darwin geboren.

Im Alter von 16 ging Darwin zusammen mit seinem Bruder, benannt nach dem Großvater, nach Edinburgh, Schottland. Beide nahmen dort das Studium der Medizin auf. Vor Operationen, damals noch ohne Narkose, ekelte sich Darwin jedoch. Deshalb interessierte er sich ab dem zweiten Semester mehr und mehr für Seetiere.

Sein Vater erkannte, dass das Studium der Medizin nicht das Richtige für seinen Sohn ist. Daraufhin sah er in der Theologie einen alternativen Weg. Ab 1828 nahm er dieses Studium in Cambridge auf, war davon allerdings nicht begeistert, glaubte jedoch noch den Worten der Bibel. Neben der Theologie widmete er viel Zeit dem Sammeln verschiedener Käfer und deren Identifikation. Darwin nutzte seitdem die Theologie zum Geld verdienen, die Naturwissenschaften betrieb er weiterhin als Hobby. 1831 bekam Charles Darwin das Angebot überreicht, an einer Expedition teilzunehmen. Für Naturwissenschaftler ergab sich dabei die Gelegenheit einmalige Forschungen zu betreiben. Anfang 1832 erreichte das Schiff die Küsten Südamerikas. Darwin verbrachte einen Großteil der Zeit an Land und 1835 erreicht die „Beagle“ die Galapagosinseln.

Dort notierte er seine Beobachtungen, die Jahre später von enormer Bedeutung sein sollten. Charles Darwin beschäftigte sich dort mit fremden Tierarten. In seiner Heimat England war er zu diesem Zeitpunkt bereits als Wissenschaftler bekannt geworden. 1836 kam die „Beagle“ zurück nach England. Drei Jahre später heiratete Charles Darwin Emma Wedgewood. Seitdem klagte er über Herz- und Magenbeschwerden und Kopfschmerzen. Es folgte zwischen 1844 und 1855 eine detaillierte Studie zum Thema Krustentiere. Aus Rücksicht vor der Kirche veröffentlichte er jedoch seine Arbeiten und Studien erst später. Sein Werk „The Origin of Species“ erschien beispielsweise erst 1859.

Danach beschäftigte sich Charles Darwin viel mehr mit der Vererbung erworbener Eigenschaften. Seine Forschungen brachten ihn dazu größtenteils vom christlichen Glauben ab, da er sich zusätzlich mit der Evolution des Menschen auseinandersetzte. Am 19.4.1882 verstarb Charles Darwin. Seine Forschungen lieferten detaillierte Erkenntnisse zur Verwandtschaft, Vielfalt und Angepasstheit der Arten des organischen Lebens. Daraus resultierte der Begriff Darwinismus.